Beginn…

Lange habe ich überlegt und nun ging alles hoppla-hopp: Ich habe einen Blog. Hier möchte ich hauptsächlich über meine HandWerk-lichen Projekte berichten. Ich stricke, häkele und nähe, möchte gern mal wieder Handsieb-drucken (wenn im Keller Platz ist), finde upcycling sehr interessant (nein, ich kann nichts wegwerfen) und erschaffe notwendigen Hausrat gern selbst.

Mein Garten ist meine andere große Leidenschaft. Ich träume davon, uns zum Großteil selbst zu versorgen und stelle gerade auf etwas zwischen Misch- bzw Permakultur um. Der Garten war in den letzten Jahren nicht sehr ertragreich und hat noch viel Potential , sich zu entwickeln. Der Weg ist das Ziel…

Wer gern gärtnert, verarbeitet auch gern. Ich liebe frische Küche, gemüselastig, mit frischen Kräutern und möglichst schnell zubereitet. Und natürlich haltbar Gemachtes: eingekocht wie zu Omas Zeiten oder zu Marmelade verarbeitet reihen sich im Keller Glas an Glas.

Nun bin ich gespannt, wie sich mein Blog entwickeln wird, welche Themen ich verfassen werde und wer Gefallen an meinen HandWerken findet…

Anke

Stricken, häkeln und färben mit Leinengarnen

Auch Leinen gehört zu meinen Lieblingsfasern. Leinen benötigt beim Anbau gegenüber Baumwolle deutlich weniger Dünger und Pestizide und ist daher nachhaltiger. Da die Leinenfaser auch wesentlich robuster und reißfester ist als Baumwolle lassen sich daraus sehr feine und trotzdem strapazierfähige Stoffe herstellen die kaum anfällig sind für Flusenbildung und Pilling. Eine Hose oder Bluse aus Leinen zu besitzen lohnt immer, sie kann Dich über viele Jahre begleiten. Lange Zeit wurde Leinen in meinen Augen vernachlässigt. Nun wird es wiederentdeckt und, sehr zu meiner Freude, auch wieder für Tisch und Bettwäsche verwendet.

Hanfgarn zum Stricken und Häkeln?

(Werbung) Schon seit längerem bin ich auf der Suche nach Strick – und Häkelgarnen aus nachwachsenden Rohstoffen. Ich möchte meine Garderobe sukzessive auf Handgestricktes umstellen, aber Polyester und Co sind einfach nicht so meines. Hanfgarn zum Stricken und Häkeln? weiterlesen

Septembergedicht und die Anleitung für meinen Lieblingsschal

Das ist ein Abschied mit Standarten
aus Pflaumenblau und Apfelgrün.
Goldlack und Astern flaggt der Garten,
und tausend Königskerzen glühn.

Das ist ein Abschied mit Gerüchen
aus einer fast vergessenen Welt.
Mus und Gelee kocht in den Küchen.
Kartoffelfeuer qualmt im Feld.

Die Stare gehen auf die Reise.
Altweibersommer weht im Wind.
Das ist ein Abschied laut und leise.
Die Karussells drehn sich im Kreise.
Und was vorüber schien, beginnt.

gekürzt aus: Erich Kästner, Der September
Herbst am Königstein
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Mein erster Trickfilm – Kindergeburtstag mal anders

In Berlin und Umgebung gibt es ein großes Angebot an Events zum Kindergeburtstag, für kleine oder große Taler. Trotz allem ist mir die Organisation des Geburtstages meines Sohnes (jetzt 9) dieses Jahr ziemlich schwer gefallen: Objekte meiner Begierde wurden entweder erst kürzlich von Freunden gebucht oder die Wartezeiten waren so exorbitant lang, daß wir einen Wochenendtermin in frühestens zwei Jahren hätten bekommen können.  Bei so manchem Angebot war ich auch nicht überzeugt, ober der (mitunter nicht geringe) Preis in einem vernünftigen Verhältnis zur gebotenen Leistung steht. Mit Kindern lässt sich Geld verdienen! Und, schlußendlich, sollte das Thema  auch zum Interesse unserer Familie passen.

Kurz davor, entnervt das Handtuch zu werfen, habe ich es dann entdeckt: Mein erster Trickfilm, ein Angebot des Trickfilmstudio im FEZ. Hier können Kinder unter Anleitung und mit einfacher, aber professioneller Technik einen Trickfilm in Stop-Motion-Technik selbst gestalten. Das Angebot richtet sich an Kinder ab 8 Jahren und einer Gruppengröße bis 9 Kinder; der Basispreis von 75€ für eine Gruppe bis 5 Kinder lag gut in unserem Familienbudget.

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Gebratene Zucchini

Die warmen Sonnenstrahlen der letzten Tage haben noch einmal einige Zucchini im Garten reifen lassen.  Eigentlich wollte ich sie schneiden und für den Winter frosten,  in der letzten Minute fiel mir dann eine bessere Verwendung ein.

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Viele meiner Sommerurlaube habe ich in Griechenland verbracht. Vom ersten Tage an haben mich das Land, die Leute und die liebevolle,  ehrliche Gastfreundschaft begeistert. Und ja, logisch, auch die griechische Küche.

Meine griechischen Sommer verbrachte ich mit meiner Familie immer in der selben kleinen Pension,  im selben kleinen Fischerdorf im Epirus. Hier hält sich der Tourismus bis heute zurück,   in den letzten Jahren ist auch einiges in Sachen Umwelt – und Naturschutz geschehen.
Wer Griechenland einmal fernab der üblichen touristischen Orte und auf eigene Faust erkundet, wird feststellen,  daß sich die Küche im Land doch etwas von der in hiesigen, griechischen Restaurants unterscheidet.  Beide Arten zu kochen sind zweifellos lecker, die Gerichte aus den Restaurants in Deutschland sind mir aber oftmals zu opulent. In meinem kleinen Fischerdorf habe ich dann eine einfachere und leichtere Art von Essen kennen gelernt. Und hurra!: hier bin ich auch als damaliger Vegetarier problemlos satt geworden. (Das war in deutschen Gaststätten zum damaligen Zeitpunkt leider nicht selbstverständlich.)

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Eine meiner liebsten griechischen Vorspeisen sind kolokithakia tiganita – gebratene Zucchini und dafür benötigt man folgende Zutaten :

– eine kleine Zucchini
– je eine Tasse Mehl und Wasser
– ein Ei
– Salz und Pfeffer
– und etwas Öl zum ausbacken

Die Zucchini in etwa 5mm dicke Scheiben schneiden,  salzen und auf einem Sieb ablegen.

Das Mehl mit dem Wasser und dem Ei zu einem glatten Teig verrühren, Salz und Pfeffer hinzufügen.

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Das Öl in der Pfanne erhitzen.
Die Zucchini mit einem Küchenpapier abtupfen,  nochmals salzen, in den Teig tauchen und in der Pfanne von beiden Seiten backen,  bis sie goldbraun sind.
Dann zügig servieren,  die Zucchini schmecken am besten, solange sie warm sind.

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Gutes Gelingen und guten Appetit!

Letzter Sommertag

Es ist heiß. Der Sommer hat noch einmal alle Kraft gesammelt; als wolle er erinnern, wie gut er es dieses Jahr gemeint hat.
Die Stimmung ist seltsam ruhig. Auf der Straße ist kaum eine Menschenseele unterwegs und nur in der Linde vor dem Haus lärmt ganz munter eine Gruppe Spatzen.
Der Himmel zeigt sich strahlend blau, vereinzelt bestreut mit weißen Wattewölkchen; das Licht wirkt diffus und man merkt, das die Sonne langsam ihre Kraft verliert. Die Nächte sind auch schon deutlich kühler.
Am Abend wird es noch Gewitter geben – der Sommer verabschiedet sich mit einem furiosen Feuerwerk.
Und bald, ganz bald schaue ich aus dem Fenster und es ist Herbst…

… Dann sammeln sich in Linum wieder die Kraniche , um sich vor ihrem langen Weiterflug in den Süden zu stärken…

Spreewald

Wir,  heute ohne unsere beiden Kinder,  haben die günstige Gelegenheit zu einem Abstecher in den Spreewald genutzt. Ich liebe den Spreewald, hier nimmt man die Natur aus einer ganz neuen Perspektive wahr – man befindet sich mittendrin. Das  leise Plätschern der Paddel ist ungemein beruhigend und mit etwas Glück findet man sich abseits der großen, zahlreich befahrenen Fließe an einem magisch-mystischem Ort wieder..

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