Spreewald

Wir,  heute ohne unsere beiden Kinder,  haben die günstige Gelegenheit zu einem Abstecher in den Spreewald genutzt. Ich liebe den Spreewald, hier nimmt man die Natur aus einer ganz neuen Perspektive wahr – man befindet sich mittendrin. Das  leise Plätschern der Paddel ist ungemein beruhigend und mit etwas Glück findet man sich abseits der großen, zahlreich befahrenen Fließe an einem magisch-mystischem Ort wieder..

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Spaghetti mit Mangold

Ich liebe unseren Garten hinterm Haus. Als wir vor vier jahren hier einzogen, hatte Schatzi gerade begonnen alles urbar zu machen. Bis heute hat er sich zu einem kleinen Familiengarten gemausert: Die Kinder finden es toll, hier und da zu pflücken und aufzufuttern und ich mag es, mal schnell hinters Haus zu huschen und zu ernten, was gerade reif ist. In den letzten Jahren hatte ich noch Probleme bei der zügigen Verarbeitung unserer Ernte. Dieses Jahr gelingt es mir aber erstaunlich gut, unseren Speiseplan vom Wachsen und Gedeihen in unserem  Garten bestimmen zu lassen. Noch sprießt so manche Pflanze hier eher kümmerlich. Unser Boden ist leider sehr sandig und ich habe mir sagen lassen, daß es einige Jahre und hartes Ackern bedarf, um den Boden  fruchtbar zu machen. Diese Zeit werden wir aber gern investieren – erste Erfolge erzielten wir mit unserem Mangold:
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Zugegeben: die Nahaufnahme lässt unser kleines Mangoldfeldchen üppiger erscheinen, als es in Wirklichkeit ist, (und ja, dawzischen wachsen  auch einige Unkräutlein). Aber immerhin bringen wir es schon auf eine Erntemenge von etwa zwei Mahlzeiten. Das entspricht einer Steigerung von 100%! zum Vorjahr und macht uns Mut weiterzumachen. Die erste Hälfte habe ich heute geerntet und nach kurzer Überlegung zu Mangold in Rahm verarbeitet. Da die Kinder grünen Blättern auf ihrem Teller noch nichts abgewinnen können, gibt es dazu Spaghetti, die essen die Beiden auch nackig. Beim Rezept habe ich  improvisiert, das Ergebnis ist es aber definitiv wert, festgehalten und weitergegeben zu werden.
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Verwendet habe ich folgende Zutaten für zwei Portionen:

  • etwa so viel Mangold, wie locker zwischen beide Hände passt
  • 200g Sahne
  • eine kleine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer und Muskat

Den Mangold waschen und in schmale Streifen schneiden. Nun in einem großenTopf ohne Zugabe von extra Flüssigkeit kochen, bis die Flüssigkeit, die der Mangold abgibt fast verkocht ist. Das geht ziemlich schnell und man sollte sich nicht allzu weit vom Kochtopf entfernen. Der Mangold soll bissfest bleiben! Nun die Sahne angießen, auf kleiner Flamme noch etwa drei, vier Minuten köcheln. Dann die Knoblauchzehe pressen und dazugeben. Zum Schluss alles noch mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Mangold unter die Spaghetti heben, servieren und gut schmecken lassen!

Anke

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Selbst gemachtes Eis ohne Eismaschine

Passend zur angekündigten Hitzewelle habe ich mich entschieden, endlich einmal auszuprobieren, Speiseeis selbst herzustellen. Den Gedanken schiebe ich schon ewig vor mir her, diese Woche habe ich einen tollen Link zu 20 Rezepten entdeckt und als Wink des Schicksals verstanden.
Ich habe mich erst einmal entschieden, Erdbeereis und Eis aus schwarzen Johannisbeeren zu probieren. Beide wachsen bei uns im Garten und warteten nur darauf, geerntet zu werden.

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Vorab kann ich sagen, beide Rezepte begeistern mich total: sie gehen relativ schnell, ohne allzuviel schmutziges Geschirr zu verursachen und Kinder können munter mitschnippeln, pürieren und verrühren. Eine Eismaschine ist auch nicht notwendig. Familienfreundlich also! Auch die Zutatenliste ist sehr klein: verwendet werden nur Beeren, Joghurt, etwas Sahne und Zucker, zum verfeinern Vanille oder ein Esslöffel Zitronensaft.

Beim Erdbeereis habe ich mich im Großen ans Rezept gehalten. Einzig mit der Sahne ist mir ein Malheur passiert: sie ist ungeschlagen im Joghurt gelandet was einem leckeren Ergebnis aber Gott sei Dank nicht im Wege steht. (Eben war ich heimlich kosten: das Eis schmeckt sehr cremig und unglaublich lecker erdbeerig!) In Ermangelung von passenden Förmchen, (ich hatte nicht das rechte Vertrauen, ob meine Tassen den Gefrierschrank unbeschadet überstehen) habe ich die Erdbeer-Joghurt-Masse in eine eckige Silkonform gegossen, etwa 3 Stunden anfrieren lassen und dann die pürierten Erdbeeren drüber gegossen. Nun frostet alles zusammen munter weiter. Den eckigen Eisblock werde ich dann einfach in Scheiben schneiden.

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Beim Rezept mit den Johannisbeeren musste ich etwas improvisieren. Zum Einen hatte ich keinen Vanillejoghurt, zum Anderen erschien mir die Angabe von 500g Johannisbeeren auf 250g Joghurt etwas viel.
Anstelle des normal Joghurts habe ich also auch hier griechischen Sahnejoghurt verwendet und mit etwas Zucker und geriebener echter (unbedingt empfehlenswert im Hause zu haben!) Vanille verfeinert. Da mir das Johannisbeerpüree etwas viel erschien, habe ich dann die doppelte Menge an Joghurt verwendet. Beim nächsten Versuch, und den gibt es mit Sicherheit, werde ich es dann noch einmal mit weniger Beeren (125g Beeren für 200-300g Sahnejoghurt) probieren. Sicher gelingt dann auch die Marmorierung besser.
Trotz allem ist das Ergebnis ein cremiges, leicht säuerliches und unheimlich leckeres Johannisbeereis. Perfekt für heiße Tage wie heute!

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Alle, die die beiden Rezepte gern selbst probieren möchten, finden hier den oben erwähnten Link:
http://www.livingathome.de/kochen-feiern/rezepte/12037-cstr-selbstgemachtes-eis-ohne-eismaschine#8671

Mögen alle die heißen Tage gut überstehen!

Anke